Lebenslauf unterschreiben oder nicht?

Der Lebenslauf ist die Auflistung ihres persönlichen beruflichen Werdegangs. Er beinhaltet all ihre bisherigen beruflichen Stationen und ihre dort gemachten Erfahrungen. Somit ist er eine Art persönliches Dokument. Und mit ihrer Unterschrift bestätigen Sie seine Richtigkeit. Unterschreiben Sie ihren Lebenslauf also in jedem Fall!

Wo Unterschrift auf Lebenslauf platzieren?

Unterschreiben Sie ihren Werdegang am Ende, nach dem letzten Eintrag. Umfasst er mehrere Seiten, unterschreiben Sie dementsprechend auf dem letzten Blatt. Es ist nicht nötig jede Seite einzeln zu unterschreiben. Das wäre übertrieben und würde zu viel Platz rauben. Eine Unterschrift am Ende und gut ist es!

Ob Sie nun am linken oder rechten Blattrand unterschreiben, spielt eine untergeordnete Rolle. Am üblichsten ist es, linksbündig zu unterschreiben. Alle anderen Eintragungen im Lebenslauf sind ja (zumeist) auch linksbündig angeordnet. Wenn es aus irgendeinem Grund besser ins Bild passen sollte, können Sie auch rechtsbündig unterschreiben.

Nach ihrer Unterschrift sollte die Angabe des Ortes sowie das Datum folgen. So können erst gar keine Fragen zur Aktualität aufkommen. Lassen Sie für ihre Unterschrift also einige Leerzeilen Platz und fügen Sie an darunter, bereits in der verwendeten Textverarbeitung, den Ort und das Datum ein. Diese beiden Angaben werden also mit ausgedruckt. Während ihre Unterschrift entweder von Hand hinzugefügt wird, wenn es sich um eine papierene Bewerbung handelt. Oder Sie scannen ihre Unterschrift ein und fügen sie in digitaler Form in das Dokument ein. Wenn Sie sich per E-Mail bewerben möchten, bleibt ihnen gar keine andere Wahl.

Womit unterschreiben?

Verwenden Sie auf jeden Fall einen blau schreibenden Stift. Letztendlich ist es von geringer Bedeutung, ob es sich dabei um einen Kugelschreiber, einen Füllfederhalter oder um einen Fineliner oder ähnliches handelt. Mit der Verwendung eines Kugelschreibers können Sie nichts falsch machen. Denn damit ist ihr Signum dokumentenecht. Es ist aber auch nichts gegen die Verwendung eines Füllfederhalters einzuwenden. Deren Schriftbild wirkt oftmals ein wenig edler und stilvoller.

Die offizielle Farbe um Dokumente zu signieren, ist das Königsblau. Dabei handelt es sich um ein dunkles Blau. Machen Sie sich über die Farbe aber nicht zu viele Gedanken. So lange es sich um ein stinknormales “Kugelschreiberblau” handelt und nicht etwa um ein Grün oder Rot, machen Sie nichts falsch. Auch ein Schwarz sollten Sie nicht unbedingt verwenden. Es hebt sich einfach zu wenig von der ebenfalls in Schwarz gedruckten Schrift ab.

Wie soll die Unterschrift aussehen?

Versuchen Sie so zu unterschreiben, dass man ihren Namen noch einigermaßen entziffern kann. Er sollte also auch für Leute, die nicht wissen wie Sie heißen, halbwegs lesbar sein. Das wirkt einfach etwas persönlicher. Denken Sie nur an die kryptischen Krakel der meisten Ärzte. Haben Sie eines davon schon einmal entziffern können? Das erweckt dann irgendwie den Eindruck, als wollten Sie ihren richtigen Namen nicht preisgeben.

Verwenden Sie also durchaus ihre persönliche Handschrift, welche ihre individuelle Note tragen sollte. Aber eben so, dass sich ihr Name noch lesen lässt.

Unterschreiben Sie mit ihrem vollen Vor- und Nachnamen. Abkürzungen wie S. Müller wirken ebenfalls unpersönlich und sind nicht “greifbar”. Schreiben Sie stattdessen lieber Sylvia Müller. Das macht Sie gleich sympathischer.

Wenn Sie über einen Titel verfügen, können Sie diesen voranstellen. Zum Beispiel also Dr. Sylvia Müller. Die Betonung liegt hier auf können. Sie müssen ihren Titel hier nicht unbedingt verwenden. Wenn dieser für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung ist und sie besonders seriös wirken wollen, stellen Sie ihn voran. Wenn Sie einfach nur sympathisch rüberkommen wollen und keinen allzu großen Wert auf ihren Titel legen, lassen Sie diesen einfach weg.

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