Hobbys im Lebenslauf angeben?

Hobbys im Lebenslauf angeben?
Jeder Mensch interessiert sich für weitaus mehr Themen, als nur für seine Arbeit. Und die außerberuflichen Interessen und Hobbys sagen einiges über eine Person aus. Bei der Bewerbung solltest du aber genau überlegen, welche Hobbys du angibst und welche besser nicht.

Eine Randbemerkung zur richtigen Schreibweise: Im Deutschen schreibt man die Mehrzahl von Hobby übrigens “Hobbys”, mit y. Nur im Englischen wird im Plural aus dem y ein ie, also “hobbies”.

Warum Hobbys bei der Bewerbung angeben?

Bei der Auswahl eines neuen Mitarbeiters wollen sich Personaler ein möglichst umfassendes Bild von einem Bewerber machen. Auch aus seinen Interessen und Hobbies wollen sie herauslesen, was für ein Mensch der potentielle Mitarbeiter ist und ob er zur ausgeschriebenen Stelle passt. Dieses Spiel solltest du mitspielen. Schließlich könnte sonst der Eindruck entstehen, du möchtest etwas verbergen, wenn du überhaupt keine außerberuflichen Interessen angibst.

Was soll ich angeben?

Generell sind hier deine Hobbys, Interessen, Vereinsmitgliedschaften und mögliche ehrenamtliche Tätigkeiten gefragt. Alle Angaben sollten entweder irgendeinen Bezug zu deinem Beruf haben oder aber dich in einem positiven Licht darstellen. Hier einige Beispiele:

Sport

Positiv wirkt es, wenn der Eindruck entsteht, du bist ein aktiver Mensch, der auf seine Gesundheit achtet und sich fit hält. Denn fitte Mitarbeiter sind leistungsfähiger, als Couchpotatos. Gerade bei einem Bürojob macht es sich gut, wenn du Ausgleichsaktivitäten angeben kannst. Dazu gehören Hobbys wie Laufen, Wandern, Nordic Walking, Fitnesstraining, Radfahren, Schwimmen, Aerobic, Yoga, Pilates, etc.

Vereinsmitgliedschaften

Diese zeigen, dass du gern etwas mit anderen Menschen zusammen machst oder auch Verantwortung übernimmst. Solche Eigenschaften sind im Berufsleben sehr gefragt – Stichwort Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Ehrenämter

Sie zeigen, dass du dich sozial engagierst und nicht nur an dich denkst.

Das besser nicht angeben!

Besser nicht angeben solltest du Hobbys, die deine Berufsausübung negativ beeinflussen könnten. Also

  • zu viele Hobbys und Interessen. Drei sind hier ausreichend.
  • sehr zeitintensive Freizeitaktivitäten. Schließlich soll nicht der Eindruck entstehen, dass dein Hobby dich mehr in Anspruch nimmt, als dein Beruf.
  • Aktivitäten mit hohem Verletzungsrisiko.

Angaben im Lebenslauf machen

Mögliche Überschriften für den entsprechenden Abschnitt im Lebenslauf sind

  • Hobbys
  • Hobbys & Interessen
  • Sonstiges.

Mache diese Angaben am Schluss des Lebenslaufs und verwende dafür nicht mehr als etwa 3 bis 5 Zeilen. Schließlich nehmen sie neben deiner beruflichen Erfahrung und Qualifikation eine untergeordnete Rolle ein. Anschließend folgt nur noch deine Unterschrift mit Ort und Datum.


 

Ähnliche Artikel

Hinterlasse eine Antwort

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.

*